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Ist „Zoom“ schlecht für die Psyche ?

von Alexander Liedtke


Gerade in Zeiten der Pandemie sind Video-Software wie „Zoom“ oder „Google meet“ nicht mehr wegzudenken.

Wie sonst sollte man auch den Mathe-Unterricht über sich ergehen lassen ?

Die Breackout-Räume sind eine tolle Erfindung und die virtuellen Hintergründe machen einfach Spaß.

- Kein Spaß jedoch sind mögliche Folgen eines zu langen und intensiven Nutzung von Diensten wie Zoom.

Forscher aus Stanford, USA stellten letzte Woche eine Studie vor. Darin werden 4 Gründe aufgezählt, wieso „zooming“ Körper und Geist zusetzen können.


1) der „Zu—Nah-Effekt“

Über zoom kann man Pickel zählen...die Gesichter „kleben“ lebensgroß 30 Zentimeter vor dem Auge am Bildschirm.

Das ist unnatürlich, sagen die Forscher und führe dazu, dass man in einen dauerhaften „Alarmmodus“ gerät.

Vermindern lässt sich dies, indem man die Gesichter der Teilnehmer am Video-Chat möglichst klein einstellt.


2) der „Dauer-Selfie-Effekt“

Uns ständig gespiegelt zu sehen, stresst. Wir gehen kritischer mit uns um, vergleichen uns mit den peers. Dies könne umgangen werden, indem man den eigen screen möglichst klein einstellt.


3) Der „Festkleb-Effekt“

Du bewegst dich einfach nicht mehr, starrst stundenlang auf den Bildschirm vor dir und dies hat negative Auswirkungen. Hier hilft es, zwischen Meetings oder auch mittendrin eine Pause zu machen, aufzustehen, das Fenster zu öffnen oder kurz raus für einen 5 Minuten-walk.



4) der „Prozessor-Overload“-Effekt

Um über zoom und co zu kommunizieren, müssen wir eine Reihe von Anpassungen vornehmen, wir müssen darauf achten, dass unser Gesicht immer gut zu sehen ist, dass wir ganz deutlich nicken oder den Daumen heben, wenn uns etwas gefällt. Dies sind zusätzliche Aufgaben, unter denen das Gehirn leidet. Zudem ist unser Gehirn ständig dabei, nicht nur die Gefühle von EINEM Gegenüber zu entziffern, sondern von 5 oder 10 Menschen gleichzeitig (je nachdem, wie viele am virtuellen Austausch teilnehmen).

Abhilfe schaffen hier wieder richtige Pausen, als auch die Kameras zwischendrin für 5 Minuten zu pausieren.



Wer ohnehin mehr Lust hat auf real-life, findet auf depribuddy.com gleichgesinnte zum Spazieren gehen. Diese Online-Plattform ist speziell für Menschen mit seelischen Problemen (jedoch leider nur ab 18).








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